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Dschungel, Parks und Wasserfälle - die Naturroute


Zu sehen gibts...
Sri Lanka hat nicht nur herrliche Strände, von denen einige auch heute noch fast unentdeckt vom Massentourismus am Ozean verträumt dahinschlummern, vielmehr liegt der eigentliche Schatz der Insel im Inland. Wir haben uns bei der Planung dieser Route von unseren persönlichen Erfahrungen einer Tour im Winter 2005 leiten lassen, denn erst nach mehrmaligen Aufenthalten auf Sri Lanka konnten wir uns wirklich so "treiben" lassen, dass wir auch abseits der üblichen Strecken das Land entdecken konnten.

Das Besondere daran...
Natürlich finden Sie hier auch einige in jedem guten Reiseführer genannte Orte wieder denn sie sind unbedingt sehenswert. Aber die Art und Weise wie Sie diese Sehenswürdigkeiten unmittelbar erleben, der individuelle Weg, wie Sie diese mit dem Wohnmobil erreichen, ist einzigartig. Die Abende im Camp werden ebenso unvergesslich bleiben wie die Erlebnisse auf den Etappen.

Allgemeine Infos Wie bei allen unseren Touren haben wir auch hier jeweils nur Beginn und Ende der Tagesstrecken verbindlich festgelegt, da wir nur in den von uns betriebenen Camps die Versorgung mit Frischwasser und die Entsorgung des Abwassers gewährleisten können und dort natürlich auch die Verpflegung bereithalten, die an jedem Streckencamp auf Sie wartet.

Hier können Sie gleich weitere Infos per E-Mail / per Post anfordern



Leider kein Bild

Erster Tag
Flug ab Frankfurt / Main nach Colombo. Ein ein- bis zweitägiger Zwischenaufenthalt in Dubai oder auf den Malediven ist gegen Aufpreis für die Unterkunft dort möglich.

Zweiter Tag
Ankunft in Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas. Hotelunterkunft in Negombo, nahe des Flughafens, je nach Laune und Ankunftszeit Stadtrundfahrt durch Colombo oder Frischmachen und Ausruhen. Abendessen in einem der urtümlichsten Fischrestaurants Colombos. Hier können Sie Sich bei köstlichem Fisch oder reichlichen Portionen King Prawns direkt am Strand sitzend auf Sri Lanka einstimmen.

Dritter Tag
Übernahme des Wohnmobils und kurze Einweisung. Sie lernen Ihren englischsprachigen Fahrer kennen, der auf der gesamten Tour Ihr persönlicher Begleiter, Reisführer und Ansprechpartner sein wird. Abfahrt über Colombo nach Bentota, dort Flusstour auf dem Bentota Ganga. Übernachtung im Camp nahe Bentota.

Vierter Tag
Auf gewundenen Landstrassen geht es jetzt ins Landesinnere über Kalawana nach Ratnapura, dem Zentrum der Edelsteingewinnung. Den Tag gestalten Sie individuell. Im National Museum können Sie eine typische Abbaugrube besichtigen, in der die einzelnen Gesteinsschichten zu sehen sind, das Gemmological Museum zeigt eine interessante Sammlung wertvoller Steine. Eine Wanderung auf schmalen Pfaden zu einer im Urwald gelegenen Edelsteinmine gibt Einblick in den harten Alltag der srilankanischen Edelsteinkumpel. Übernachtung im Camp Ratnapura.

Fünfter Tag
Nach einem Zeitigen Frühstück geht es zum Sinharaja Forest Reserve, einem der letzten großen Urwaldgebiete Sri Lankas. Durch das ca. 130 Quadratmeter grosse Waldgebiet führen keine Strassen, die Bewohner müssen oft stundenlange Fußmärsche inkauf nehmen. Auf einem gewundenen Fußpfad führt uns der Ranger durch eine Vegetation wie sie sonst nur noch am Amazonas oder in den Dschungelgebieten Kongos zu finden ist. Die Vegetation baut sich stockwerkartig auf, stellenweise dringt kaum Sonnenlicht durch die dichten Baumkronen. Zikaden zirpen, seltene Orchideen sind zu sehen und das geübte Auge des Rangers macht Sie auf eine Vielzahl exotischer Tiere und Pflanzen aufmerksam. Gutes Schuhwerk, eine leichte lange Hose, die man am Saum zubinden kann sowie eine leichte Regenjacke und eine Kopfbedeckung sind sehr zu empfehlen. Wenn bei einer Rast dann Kochsalzbeute verteilt werden, mag man verdutzt sein, der Ranger klärt jedoch auf: Mit Salz auf der Haut kann man die ungefährlichen aber unangenehmen Blutegel fernhalten. Über eine schmale aber sichere Brücke erreicht man einen kleinen Fluss . Hier heißt es Schuhe aus und Hosen hochkrempeln, denn der Weg führt ein Stück weit durch das Flussbett. Nach einer kurzen Wanderung erreicht man einen idyllisch gelegenen Wasserfall, dessen Bassin zu einem erfrischenden Bad einlädt. Die Wanderung geht dann zurück vorbei an Fischteichen, kleinen Plantagen zurück zur Rangerstation. Ein reichhaltiges Mittagessen und kühle Getränke oder Tee stärken Sie nach dieser einmaligen Wanderung. Die Weiterfahrt führt Sie zum Uda Walawa National Park, wo Sie im Camp übernachten.

Sechster Tag
Sehr früh morgens ist die beste Zeit, mit einem Geländewagen an einer Tour durch den Park teilzunehmen - vergessen Sie Fernglas und Fotoapparat nicht, es gibt viel zu entdecken! Sie reisen in Begleitung eines erfahrenen Rangers, der Ihnen zeigen kann wie man eine spontane Begegnung mit Dickhäutern übersteht, die die Strasse blockieren oder mit aufgestellten Ohren und erhobenem Rüssel laut brüllend auf das Fahrzeug zukommen. Diese Drohgebärdenstellen stellen noch keine aggressiven Angriffe dar - man sollte sie allerdings respektieren, dann können diese imposanten Begegnungen auch genossen werden. An zahlreichen Tümpeln können Sie Elefanten sehen, die Vielfalt der Vögel ergänzt den unvergesslichen Ausflug.

Danach geht es weiter gen Süden in die Trockenzone der Insel. Die Vegetation und die Landschaft ändern sich allmählich - eine flache, savannenartige Ebene tut sich auf. Probieren Sie hier unbedingt einmal den am Wegesrand in Tontöpfen angebotenen selbstgemachten Büffeljoghurt mit einem Schuss Honig - eine leckere, leichte Erfrischung. Hinterher ist der Besuch des Bundala Sanctuary empfehlenswert, eines Tierreservats, in dem Sie während des Nordostmonsuns unzählige Flamingos sehen werden. Elefanten kommen in der Trockenzeit bis zu den Salzpfannen bei Bundula. In Tissamaharama erreichen wir das heutige Ziel.

Siebter Tag
Tissamaharama ist Ausgangspunkt für den Besuch des Yala West National Parks, der geprägt ist von niedrigem Dornengestrüpp und Buschbewuchs. Sie haben gute Chancen, hier in den frühen Morgenstunden einen Leoparden oder einen Bären zu sehen. Der Pfau ist hier einer der verbreitetsten Vögel. Anfang des Jahres kann man ihn beim Paarungstanz sehen, ein unvergessliches Schauspiel, schließlich trägt er seine wunderschönen Federn nicht, um nicht bewundert zu werden! Gegen Mittag geht es weiter in Richtung Hochland und nach einem Abstecher zu den Skulpturen von Buduruvagala erreichen wir gegen Abend Ella. Ein Stopp am Ortseingang ist ein "Muss". Bei einer Tasse Tee im Gasthaus genießen Sie den Blick zurück in die gut 900 Meter unter Ihnen liegende Tiefebene der südlichen Küstenregion. In Ella ist auch unser Camp für diesen Abend. Wenn noch genügend Zeit gegeben ist, besuchen Sie die nahe gelegene tiefe Höhle "Cave of Rawana", in der Paläontologen zehn Skelette des Homo sapiens balangodensis gefunden haben. Die Zufahrt endet kurz hinter dem Ort und nach 700 Metern Fußweg erreichen Sie die Höhle.


Achter Tag
Ihr Reisebegleiter wird Sie heute durch das "Hill Country" führen. Durch die oft nebelverhangenen Horton Plain, eine gut 2.100 Meter hoch gelegenen Ebene, fahren Sie in Richtung World´s End, wo Sie nach einer ca. fünf Kilometer langen Wanderung die 1000 Meter steil abfallenden Klippen erreichen. Der beste Zeitpunkt hierfür ist frühmorgens, dann können Sie mit Chance den indischen Ozean sehen. Ab Mittag ist die Sicht durch Hitzeschleier und Wolken getrübt. Wir übernachten im Camp in Maskeliya und Sie sollten früh schlafen gehen.

Neunter Tag
Gegen 2 Uhr morgens heißt es bereits Frühstück fassen, denn der Aufstieg zum Adam´s Peak, auch Sri Pada oder Schmetterlingsberg genannt, beginnt. Dieser 2.240 Meter hohe, allein stehende Felsen ist eine bedeutende Pilgerstätte für alle großen Weltreligionen: Buddhisten, Hindus, Moslems und Christen. Der Aufstieg ist nur in der Zeit von Dezember bis Mai möglich, die übrige Zeit des Jahres verbreitet die Regenzeit eine Ersteigung. Der zunächst langsam ansteigende Wanderweg verwandelt sich bald in einen breiten Weg mit Stufen aus Fels. Der gesamte Weg ist beleuchtet und Sie können hier wandernde Vertreter aller Altersgruppen antreffen. Das letzte Drittel besteht praktisch aus einer langen Treppe, abgesichert durch einen Handlauf. Der Aufstieg sollte so geplant sein, dass man vor Sonnenaufgang auf der Bergspitze ankommt und auch ein paar Minuten Zeit hat, zu verschnaufen. Der Sonnenaufgang wird von Glockengeläut begleitet, alle vier auf Sri Lanka vertretenen Glaubensrichtungen führen harmonisch ihre Rituale zum Sonnenaufgang durch. Dieses Erlebnis ist gerade in der heutigen Zeit ganz besonders ergreifend und wird Ihnen unvergesslich sein und Sie bei Ihrem Abstieg ermutigen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur Freien Gestaltung, wahrscheinlich nutzen Sie ihn auch zu einem längeren Erholungsschlaf. Wir übernachten in Dikoya.

Zehnter Tag
Auf einer Fahrt durch das Bergland, vorbei an ausgedehnten Tee- und Gemüseplantagen, erreichen wir Deltota, unser heutiges Camp. Hier haben Sie Gelegenheit, zu ausgiebigen Wanderungen durch die äußerst gepflegten Teeplantagen, durch das Bergland mit seiner im Vergleich zur Küste wohltuend frischen Luft zum nahegelegenen Stausee. Im alten schottischen Herrenhaus Taylor´s Hill können Sie den Fünf-Uhr-Tee einnehmen, der längst zur Kultur Sri Lankas gehört, Sie können Sich auch im Pool erfrischen, eine Runde Tennis spielen oder sich einfach an einem schattigen Plätzchen im Park erholen. Als "Sundowner" genießen Sie im Kaminzimmer mit Blick über das Tal und zu den Bergen einen guten schottischen Maltwhisky, einen landestypischen Arrak oder wählen aus der Vielzahl der frisch zubereiteten Fruchtsäfte. Das Abendessen wird ein kulinarischer Hochgenuss sein und Sie in die vielfältige Welt der typisch srilankanischen Curries entführen. Wer möchte, kann sich aber auch ganz rustikalem Wildschwein am Spieß widmen. Den Tag kann man hier gesellig mit Billard abschließen, oder indem man die einzigartige Stille des Hochlandabends genießt.

Elfter Tag
Fahrt nach Kandy und Besichtigung der ehemaligen Hauptstadt des Bergkönigreiches von Sri Lanka. Unbedingt sollten Sie den Zahntempel und den botanischen Garten besuchen. In diesem großartigen Garten werden Sie mit Glück auch Gärtnern begegnen, die Ihnen einige essbare Samen und Früchte erklären und Sie probieren lassen. Auf der Fahrt zum Abendcamp in Kegalla haben Sie die Möglichkeit, in Pinnawala das Elefantenwaisenhaus zu besuchen und mit den Elefanten zum nahe gelegenen Fluss zu wandern, wo die grauen Riesen ihr tägliches Gruppenbad nehmen.

Zwölfter Tag
Rückfahrt nach Negombo mit individueller Gestaltung, Rückgabe des Wohnmobils, einchecken im Hotel und Abendessen an der Lagune.

Dreizehnter Tag
Tagestour nach Colombo mit Stadtrundfahrt und möglicher Einkaufstour. Übernachtung im Hotel in Negombo.

Vierzehnter Tag
Rückflug nach Frankfurt oder Verlängerung durch eines der angebotenen Module, sehen Sie dazu doch einfach einmal unsere Verlängerungswochen an!

Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Tour!

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